Ostseeradweg

Die Ostsee hat sich zu einem heimlichen Renner der Touristik gemausert, vor allen Dingen, seitdem viele ausländische Reiseziele als potenziell gefährlich wahrgenommen werden. Das allein ist aber nicht der einzige Grund, der Ostsee und damit auch der Küste einen Besuch abzustatten. Für Radfahrer ist die Strecke entlang der Ostsee Erholung pur. Der Ostseeradweg bietet auf seiner Gesamtlänge alles Mögliche, von der klassischen Bäderarchitektur bis zu ruhigen, fast menschenleeren Abschnitten. Perfekt, um sich alle Sorgen aus dem Kopf pusten zu lassen!

Gut erschlossen ist der Ostseeradweg aber auch. So kann man zwischen Campingplätzen unterschiedlicher Kategorien und Hotels mit diversen Sternen wählen. Auch Pensionen oder Ferienwohnungen warten an der Ostseeküste auf Gäste, so dass man sowohl einen rein sportlichen Urlaub „on the road“ als auch einen halb-faulen Urlaub mit einem längeren Hotelaufenthalt planen kann.

Was den Ostseeradweg so schön macht, ist die permanente Nähe zur See. Windflüchter, Steine und die eine oder andere Fähre im Hintergrund, die man zum Beispiel auf der Höhe von Warnemünde bewundern kann, sorgen dafür, dass man entspannt und sich nur noch auf die Fahrt und die Natur konzentriert. Abends müde sein Haupt betten, die Strecke für den nächsten Tag planen, das ist im Grunde alles, was hier zählt. Der Ostseeradweg bietet die Chance, sich sportlich zu verausgaben, aber auch, gut zu essen und das Strandleben zu genießen.

Ob die ganze Strecke gewählt wird oder nur ein Teilstück: Der Ostseeradweg ist ein echter Geheimtipp, der auch bei Familien sehr beliebt ist. Bernstein, Hühnergötter, das Kreischen der Möwen – von dieser Tour zehrt der Reisende noch lange!

Der Ostseeradweg im Jahr 2013